Aktuelles & Themen

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GLP Wallisellen wünscht schöne Festtage

aktualisiert: 22.12.2025

GLP Wallisellen: Abstimmungsempfehlungen für den 30. November

Der Vorstand der Grünliberalen Partei Wallisellen hat die Parolen für den Urnengang am 30. November mit kommunalen, kantonalen und eidgenössischen Vorlagen gefasst.

Die GLP Wallisellen empfiehlt für die Abstimmung über die Lifte am Bahnhof SBB die Variante mit 4 Liften zu Annahme. Auch der Vorschlag des Stadtrats mit 3 Liften scheint annehmbar, jedoch empfiehlt sie bei der Stichfrage ein JA für die Variante mit 4 Liften. Es macht Sinn, alle vier Aufgänge behinderten- und altersgerecht auszubauen, auch wenn dies durchaus Mehrkosten verursacht. Sollten jetzt nur drei gebaut werden und sich nachher herausstellen, dass es den vierten Lift benötigt, wären die Kosten für dieses eine Bauvorhaben auf jeden Fall höher. Daher macht es nicht nur aus gesellschaftspolitischen Gründen durchaus Sinn, alle vier Lifte in einem Bauvorhaben anzugehen.

Ebenfalls stimmt die GLP Wallisellen der Sanierung und Erweiterung des Riedener Kindergartens zu. Die städtische Liegenschaft mit dem Kindergarten im Erdgeschoss muss als Lehrgebäude genutzt werden. Denkmalpflegerische Vorschriften und ein behindertengerechter Ausbau verteuern das Projekt zwar, aber ein zweiter Kindergarten macht hier Sinn, denn die Quartiere rundherum bevölkerungsmässig durch die rege Bautätigkeit wachsen. Daher ist die Notwendigkeit sowohl für den Ausbau wie auch die Sanierung gegeben und ein JA empfehlenswert.

JA sagen die Grünliberalen zur Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen». Sowohl die Initiative als auch der Gegenvorschlag ermöglichen es mehr Menschen, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Folglich unterstützt die GLP beide Lösungen, bevorzugt bei der Stichfrage jedoch die Initiative.

Klar abgelehnt wird das Strassengesetz. Ein NEIN lässt den Gemeinden weiterhin den notwendigen Handlungsspielraum, um verkehrsberuhigende Massnahmen – wo nötig und sinnvoll – und Temporeduktionen innerorts umzusetzen. Sie kennen die lokalen Gefahrenstellen am besten und wissen, wo die Bevölkerung besonders von Lärm betroffen ist.

JA sagen die die Grünliberalen zum Krankversicherungsgesetz, denn es entlastet gezielt diejenigen, die am meisten unter den steigenden Prämien leiden: Familien, Pensionierte und junge Erwachsene. Ebenfalls JA sagt die GLP zur Stärkung der digitalen Rechte. Die Initiative lehnt sie ab, diese geht hier zu weit bzw. verhindert durch den Wortlaut auch die Digitalisierung der Verwaltung. Die GLP befürwortet den Gegenvorschlag des Kantonsrats (JA), der die Anliegen wie Datenschutz, Informationssicherheit und Schutz vor algorithmischer Beeinflussung aufnimmt, jedoch keine unrealistischen Versprechungen macht. So können digitale Grundrechte geschützt werden, ohne dass die Umsetzung ins Leere läuft oder Behörden überfordert würden.

Die beiden eidgenössischen Vorlagen werden – wie bereits von der nationalen und kantonalen GLP – unterschiedlich beurteilt. Einem klaren NEIN zur Juso-Initiative für eine Erbschaftssteuer steht ein ebenso eindeutiges JA für die Service-Citoyen-Initiative entgegen. «Für die Grünliberalen steht fest, dass ein solcher Gemeinschaftsdienst nicht nur die Personalbestände von Armee und Zivildienst sichert, sondern die Schweiz insgesamt krisenresistenter machen würde.», so Jürg Grossen, GLP-Parteipräsident. Die Juso-Initiative zur Erbschaftssteuer für Reiche birgt die Gefahr von Zwangsverkäufen von Unternehmen mit sich, was ökonomisch bedenkliche Risiken birgt.

Parolen:

Eidgenössische Vorlagen:

  • Service-Citoyen-Initiative: JA
  • Erbschaftssteuer-Initiative: NEIN

Kantonale Vorlagen:

  • Initiative für Mehr bezahlbare Wohnungen: JA
  • Gegenvorschlag Regierungsrat: JA
  • Stichfrage Vorkaufsrecht: Initiative
  • Strassengesetz: NEIN
  • Krankenversicherungsgesetz: JA
  • Initiative Digitale Integrität: NEIN
  • Gegenvorschlag Digitale Integrität: JA

Städtische Vorlagen:

  • Initiative 4 Lifte Bahnhof SBB: JA
  • Gegenvorschlag Stadtrat 3 Lifte: JA
  • Stichfrage Lifte Bahnhof SBB: 4 Lifte
  • Sanierung und Ausbau Kindergarten Rieden: JA

Im Namen des Vorstands der Grünliberalen Partei GLP Wallisellen:

Markus Reck

Präsident GLP Wallisellen

Schützenstrasse 48, 8304 Wallisellen, Mobil: 079 333 65 22, Mail: markus.reck@grunliberale.ch

Bericht vom 7.9.25 zur Mitgliederversammlung: Die GLP fasst Parolen und wählt Vizepräsidenten

Am 28. September 2025 stehen eine kantonale und zwei eidgenössische Vorlagen zur Abstimmung. Die Mitglieder der Grünliberalen Partei (GLP) Wallisellen haben am 1. September an ihrer Versammlung einstimmig die JA-Parolen für die kantonale Klimaschutz-Vorlage und für die E-ID gefällt. Beide Themen vertritt die GLP aktiv und engagiert.

  • Der Klimaschutz und die Etappierung der Umsetzung in der zur Abstimmung stehenden kantonalen Regelung lassen Spielraum, geben aber auch ein klares und aus Sicht der Grünliberalen notwendiges Ziel vor. Die Massnahmen für eine zukunftsfähige Klima-Ökonomie schaffen neue Arbeitsplätze und damit für Arbeitnehmende Perspektiven und für die Unternehmen klare Rahmenbedingungen für Investitionen. Das bringt Chancen für die Zukunft und trägt dazu bei, dass unsere Umwelt erhalten bleibt und auch noch für die nächsten Generationen Lebensqualität bietet.
  • Die E-ID, die vom Bund sichergestellt werden wird, bringt die gesetzlichen Regelungen, die dringend nötig sind. Damit verpasst die Schweiz die digitale Zukunft nicht, sondern dafür schafft dafür Rechtssicherheit, um digitale Lösungen zu entwickeln. Die Schweizer Unternehmen und die Bevölkerung brauchen hier jetzt dringend eine klare gesetzliche Grundlage, um mit der internationalen Entwicklung Schritt zu halten.
  • Zur dritten Vorlage, die allgemein als Abschaffung des Eigenmietwerts bezeichnet wird, jedoch dies nur indirekt über die Liegenschaftssteuern für Zweitwohnungen bewirkt, wurde kontrovers diskutiert. Die Vorlage ist in ihrer Wirkung komplex und Pro und Kontra halten sich die Waage. Am Ende beschlossen die GLP-Mitglieder Stimmfreigabe, so wie die GLP Schweiz und die Grünliberalen der Stadt Zürich.

Der Stadtrat kommunizierte kürzlich, dass er zwei Varianten für die Lifte am Bahnhof Wallisellen am 30. November zur Abstimmung bringen wird. Das nahmen die Walliseller GLP-Mitglieder zum Anlass, das ebenfalls noch zu diskutieren und dafür die Parole zu fassen. Auch hier gibt es Pro und Kontra, vor allem bei den Finanzen. Am Ende haben sich die Mehrheit der Mitglieder für die teurere Variante mit vier Liften ausgesprochen – auch aus dem Gedanken, dass so eine Gesamtlösung gebaut werden kann. Damit sollte es künftig keine zusätzlichen Kosten oder Bautätigkeiten mehr geben. So wird ein sehr gutes Mobilitätsangebot für alle, Behinderte, Betagte, Mütter mit Kinderwagen, Menschen mit Gehilfen und viele mehr geschaffen werden.

Gemäss Statuten stand auch noch eine Wahl an. Den aktuellen Kassier Philip Zimmermann wählten die Mitglieder einstimmig zum Vizepräsidenten der Grünliberalen Partei Wallisellen. Er ist 41 Jahre alt, Dr. phil. in Geschichte und als Oberassistent am Historischen Seminar der Universität Zürich (UZH) tätig. Er ist Co-Präsident der VAUZ, der Vereinigung Akademischer Nachwuchs der UZH und ein aktives Mitglied der Schulkommission der Kantonsschule Zürich Nord. Philip Zimmermann kandidiert im nächsten Jahr bei den Kommunalwahlen für die Schulpflege.

Die nächsten Veranstaltungen, bei denen die Grünliberalen Wallisellen aktiv sind, kamen ebenfalls zur Sprache. Der Clean-Up-Day am 20. September ist alle Jahre eine gute Gelegenheit für die GLP Wallisellen auf das Thema Umweltverschmutzung und Littering aufmerksam zu machen und aktiv etwas dagegen zu tun. Treffpunkt ist morgens um 9 Uhr der Parkplatz beim Stadthaus. Ebenfalls engagiert – wie in jedem Jahr – sind die Grünliberalen am Riedenermärt am 27. September, der eine gute Gelegenheit bietet, mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen, die Schwerpunkte Umwelt, Klima und liberale Wirtschaft zu diskutieren. Die Grünliberalen freuen sich auf die zwei wichtigen Events und die vielfältigen Kontakte und Gespräche mit unseren Walliseller Mitbürgerinnen und Mitbürgern.

Stadtrat Tobias Meier Kern wechselt zur GLP

Die Grünliberale Partei GLP Wallisellen bietet Tobias Meier Kern eine neue politische Heimat, nachdem der Verein mitti8304 beschlosss sich aufzulösen. Die persönlichen Gespräche zwischen den beiden Vorständen, mit ihm und dem GLP-Präsidenten haben gezeigt, dass die gesellschafts-, klima- und wirtschaftspolitischen Übereinstimmungen vorhanden sind, um neu als Stadtrat der GLP aktiv zu sein und künftig zu bleiben.

Stadtrat Tobias Meier Kern hat sich dazu wie folgt geäussert: «Die GLP Wallisellen gibt mir die Möglichkeit, weiterhin politisch aktiv zu sein und unterstützt mich. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Vorstand und den Mitgliedern der Grünliberalen. Die GLP vertritt eine lösungsorientierte, auf Nachhaltigkeit und eine auf gesellschaftlichen Respekt und Toleranz ausgerichtete Politik, die meinen Ansichten entspricht.»

Der Präsident der GLP Wallisellen, Markus Reck, begrüsst es sehr, dass nun endlich grünliberale Ideen und Vorschläge im Stadtrat einfliessen und diskutiert werden: «Wir freuen uns sehr über unser neues Parteimitglied Tobias Meier Kern und auf die Zusammenarbeit mit ihm. Die GLP war bei den letzten nationalen Wahlen mit über 12 Prozenten Wähleranteil die viertstärkste Partei in Wallisellen und damit rechtfertigt sich eine Vertretung im Stadtrat auf jeden Fall.» Der Wechsel erfolgt gerade zur richtigen Zeit, da sich die politischen Parteien – nach der BZO-Teilrevision und den beiden längeren Gemeindeversammlungen Anfang April – nun bereits mit den im März 2026 anstehenden Wahlen in den Stadtrat und die verschiedenen städtischen Kommissionen beschäftigen. Die Grünliberale Partei Wallisellen begrüsst daher den erfahrenen Stadtrat Tobias Meier Kern herzlich in ihren Reihen und sieht sich in der Pflicht, vermehrt politische Verantwortung in unserer Stadt zu übernehmen.

Medienmitteilung Tobias Meier Kern 2025
GLP Wallisellen reicht Lärmschutz-Initiative ein

Die Grünliberale Partei (GLP) Wallisellen reichte am 18. Oktober ihre Lärmschutzinitiative «Lärmschutz für Wallisellen West und Zentrum», die sie am Riedenermärt lanciert hatte, mit über 90 Unterschriften bei der Stadt Wallisellen ein. Ziel der Initiative ist eine Lärmschutzwand entlang des erhöhten Autobahnabschnitts der A1 zwischen dem Heizkraftwerk Aubrugg und der Stadtgrenze zu Opfikon. Die GLP will damit den Stadtrat für die grossen Lärmprobleme Wallisellens mit den bestehenden Autobahnen im Süden und Westen, im Rahmen des SBB-Mehrspurausbaus, des Fluglärms und der künftigen Glatttal-Autobahn sensibilisieren und zum proaktiven Handeln auffordern.

Die GLP-Initiative lautet: «Der Stadtrat wird in Form der allgemeinen Anregung aufgefordert, mit den zuständigen Stellen für den Autobahnabschnitt ab Dreieck Zürich-Ost bis und mit Stadtgrenze zu Opfikon auf der gesamten Länge des Abschnitts einen effektiven Lärmschutz zu realisieren; dies innert 30 Monaten nach Annahme der vorliegenden Initiative durch die Gemeindeversammlung.» Die kurze Begründung auf dem Unterschriftenbogen war, dass vor allem die westlichen und zentralen Quartiere der Stadt Wallisellen – und damit ein sehr grosser Teil unserer Stadtbevölkerung – ununterbrochen 24 Stunden pro Tag stark vom Autobahnlärm der A1 betroffen sind. Diese Störung, welche für die Anwohner mit physischen und teilweise psychischen Belastungen einhergeht, gilt es zu minimieren, bestenfalls zu beseitigen.

Lärm beeinflusst in zunehmendem Masse unsere Lebensqualität in Wallisellen. Nicht nur die Autobahnen, sondern auch der Fluglärm und die mit dem Mehrspurausbau zunehmende Lärmbelastung durch die SBB belasten die Bevölkerung. Es ist erwiesen, dass bereits eine Senkung von 5-10 Dezibel spürbar ist, das subjektive Lärmempfinden bis zu 50% reduziert und damit die Schlafqualität für Erwachsene und Kinder verbessert. Diese Gründe bewogen die Grünliberalen Wallisellen dazu, für das Anliegen Unterschriften zu sammeln. Innerhalb von nur zwei Wochen – mit Start am Riedenermärt 2024 – kamen insgesamt über 90 Unterschriften zusammen. Ein grosser Erfolg, der die Bedeutung des Lärmschutzes und damit den Auftrag an den Stadtrat, hier aktiv zu werden und Massnahmen zu ergreifen, nachdrücklich bestätigt. Zuerst gilt es die Lärmschutzwand – idealerweise mit Photovoltaik-Elementen – auf dem in der Initiative erwähnten Autobahnabschnitt zu realisieren. Mittels der ökologisch sinnvollen Stromproduktion könnten die Kosten nachhaltig und langfristig ganz oder teilweise gedeckt werden, sollte der Stadtrat in den Verhandlungen das für die Autobahnen verantwortliche Bundesamt ASTRA nicht dazu bringen, die Gesamtkosten zu übernehmen.

Die Grünliberale Partei Wallisellen erwartet vom Stadtrat eine rasche Behandlung des Anliegens, das so viele Stimmbürgerinnen und Stimmbürger innert kürzester Zeit unterstützt haben. Eine baldige Vorlage an einer der nächsten Gemeindeversammlungen ist wichtig, damit der Stadtrat innerhalb der in der Initiative geforderten 30 Monate mit dem Bundesamt eine Lösung suchen kann. Handlungsbedarf ist angezeigt und die GLP Wallisellen sowie die ganze, vom Lärm betroffene Bevölkerung unserer Stadt, erwarten hier zurecht eine Verbesserung.